Der Sonntagsmaler

Jetzt mit Folge fünf: Im Römerbrief des Apostels Paulus findet Martin Luther ein wunderbares Mittel gegen den Teufel, der durch das Mittelalter fliegt: den Glauben. Dort steht: "Der Gerechte wird aus Glauben leben." Nicht aus Furcht, nicht in Angst. Das macht den Professor aus Wittenberg so fröhlich, dass er ein Lied schreibt.

Die Idee - 12 Kurzfilme

Aus Anlass des Reformationsjubiläums entsteht in den kommenden Monaten ein besonderes Filmprojekt im Internet. Mit flinken Pinselstrichen erzählt Sonntagsmaler Hans Hentschel in 12 Kurzfilmen die Lebensgeschichte von Martin Luther.

Alle 12 Videos

Wie Martin Luther zu seinem Vornamen kam und warum ein Stück Kreide dem Reformator Trost spendete – das ist das Thema der ersten von 12 „Pinselpredigten“ des Sonntagsmalers Hans Hentschel über das Leben und Wirken Martin Luthers.

Meine Bilder sind keine hohe Kunst

„Meine Bilder sind keine hohe Kunst“, meint Hans Hentschel, „aber der Witz ist, dass es so schnell geschehen muss: Ich muss immer reden und gleichzeitig malen.“ Drehort ist das Amtszimmer des Sonntagsmalers, der im wirklichen Leben Superintendent im Kirchenkreis Bramsche ist. Für seine Filme tauscht er den schwarzen Talar gegen eine bunte Malerweste, während er mit Aquarellfarben und Filzstiften die Luthergeschichten auf der Staffelei zum Leben erweckt.

Der leitende Theologe lernte das Malen von seiner Mutter, die Kunstmalerin war, und verdiente sich im Studium sein Geld als Pflastermaler. Heute gestaltet er regelmäßig Gottesdienste und Andachten, indem er seine Worte mit Pinsel und Farbe unterstreicht. "Wir können uns Dinge leichter merken, wenn wir sie mit einem Bild verbinden“, so Hans Hentschel. Ein Filmteam um Regisseur Jürgen Gutowski zeichnet seine ungewöhnlichen "Pinselpredigten" auf und folgt den Farbstrichen aus unterschiedlichen Kameraperspektiven.

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